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ZVEI-MINT-Umfrage: Nachwuchsarbeit trotz Corona-Krise von großer Bedeutung

Neubesetzungen von Akademikern und beruflich qualifizierten Kräften dauern immer länger und die Qualität der MINT-Bildung muss verbessert werden

Nach der aktuellen MINT-Umfrage, die der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. in seiner Mitgliedschaft durchgeführt hat, geben 60 Prozent Unternehmen an, dass die Neubesetzung von Stellen mit Akademikern aus dem MINT-Bereich länger als sechs Monate dauert. Nur bei drei Prozent dauert der Neubesetzungsprozess weniger als drei Monate.

90 Prozent der Unternehmen betreiben bereits Kooperationen mit Schulen und Hochschulen, um den Nachwuchs frühzeitig an MINT-Berufe heranzuführen. Jeweils über 80 Prozent planen mehr MINT-Auszubildende und duale MINT-Studierende gewinnen zu wollen. 

Die Ergebnisse der Umfrage bekräftigen die Forderung nach mehr Investitionen in die MINT-Bildung zur Zukunftssicherung. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende benötigten attraktive, begeisterungsfähige MINT-Angebote mit Bezug zu realen Themen und Fragen.