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Wie im Fluge: In 12 Wochen zum IHK-Zertifikat

Netzwerkkoordinator:innen gestärkt mit frischen Ideen und viel Elan für die Netzwerkarbeit vor Ort

Kaum Ende März gestartet, schon wieder vorbei: Mit diesem Gefühl haben sich die Teilnehmenden am 20. und 21. Juni zur Abschlusspräsenz in Oldenburg wiedergesehen und das Zertifikat „Netzwerkkoordinator:in zur Fachkräftesicherung (IHK)“ in Empfang genommen. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen, dabei wurde viel geleistet und erreicht: wöchentliche Webinare zu verschiedenen Aspekten der Netzwerkarbeit, kollegialer Austausch, bei Bedarf Mentoring durch eine erfahrene Trainerin, Projektarbeiten in Kleingruppen und rege Kommunikation auf der Lernplattform.

Welche Themen interessieren die Absolvent:innen besonders?

Für jede:n ist etwas Passendes dabei: Ob das Netzwerk noch ganz am Anfang oder nach einigen Jahren vor Anpassungen steht, die Kursthemen betreffen alle Netzwerke der Fachkräftesicherung und der MINT-Regionen. In diesem Durchgang wurden insbesondere die Stakeholderanalyse sowie Tools wie das Kanban-Board und das Canvas-Modell hervorgehoben – diese Methoden sollen gleich Einzug im Netzwerkalltag finden. Im Feedback wurden die „gute Strukturierung und [der] rote Faden“ sowie die „sehr vielen hilfreichen Tipps und Tricks“ unserer Praktiker:innen gelobt.

Wo liegt der Mehrwert?

Hier sind sich alle einig: Der Mix macht’s! Zum einen die Mischung aus Präsenzen und Webinaren, wo sich persönliches Kennenlernen und Treffen mit den flexiblen und ortunabhängigen Teilnahmen ergänzen. Zum anderen auch die Mischung aus Theorie und Praxis mit dem Input des erfahrenen Referententeams und den Übungen in Kleingruppen. Hervorgehoben werden neben dem Methodenwechsel auch die Arbeit an konkreten Fallbeispielen und das Übertragen und Üben der Inhalte.

Umsetzung des Gelernten: kursbegleitende Projektarbeiten

Auf der Auftaktpräsenz finden sich Kleingruppen von drei bis vier Personen zusammen, wählen ein Thema und arbeiten dieses in einer Projektarbeit aus. Die Ergebnisse stellen sie einer Jury auf der Abschlusspräsenz und werben dort für ihre Idee und ihr Netzwerk. So präsentierte eine Gruppe Zielgruppen und Aktionsfelder für einen außerschulischen Lernort, eingebunden in eine anschauliche Story. Für eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit im Projekt warb die nächste Gruppe und überzeugte die Jury mit ihren Botschaften. „Volle Kraft voraus!“ ging die nächste Kleingruppe mit ihrer Kursidee für Jugendliche und der Verbindung MINT und Medien. Die vierte Gruppe zeigte den Wandel einer MINT-Initiative zur Verstetigung des Netzwerkes auf. Alle Gruppenmitglieder überzeugten nicht nur mit der Umsetzung des Gelernten, sondern auch mit der Begeisterung für die Netzwerkarbeit.

Wie geht es weiter?
Die Absolvent:innen treffen sich nun alle zwei Monate im IHK-Alumni-Netzwerk mit den Teilnehmenden aus den beiden Vorgängerkursen. Am 15. September steht das erste Alumni-Treffen in Präsenz am Vortag des 8. MINT:Barcamps auf dem Programm.

Neugierig geworden? Auch im nächsten Jahr starten wir Ende März mit einem weiteren Durchgang unseres Blended Learning-Formats!