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Projekt „MINT und Werte“ startet bayernweit

Wertefragen im MINT-Unterricht stärker in den Fokus rücken

Im März 2020 startet das Wertebündnis-Projekt „MINT und Werte“ mit dem Ziel, Wertefragen im MINT- Unterricht an Grund- und weiterführenden Schulen in Bayern stärker in den Fokus zu rücken. Schülerinnen und Schülern soll im Rahmen des Unterrichts die Möglichkeit gegeben werden, Wertvorstellungen zu reflektieren, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Dafür werden die Methoden Service-Learning (deutsch: Lernen durch Engagement) und Forschendes Lernen mit dem Programm Experimento eingesetzt. In dem vorerst auf drei Jahre angelegten Projekt werden Lehrkräfte gezielt in diesen Methoden geschult, um den notwendigen dialogorientierten Unterricht zu gestalten.

Zunächst ist vorgesehen, ab März 2020 das Fortbildungsprogramm für die Lehrkräfte aus zuvor ausgewählten bayerischen Schulen zu beginnen. Im Schuljahr 2020/2021 ist dann die konkrete Umsetzung der Lernmethoden im Unterricht geplant. Im Schuljahr 2021/2022 soll die Implementierung der Methoden in Führungslehrgängen erfolgen.

Partner im Wertebündnis Bayern sind die TUM School of Education (TUMSoE), Siemens Stiftung, Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP), Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE), Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB).