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MINT-Vernetzung in Sachsen

In den ostdeutschen Bundesländern gibt es bislang nur wenige MINT-Regionen. Das könnte sich bald ändern: Bei der Fachtagung MI(N)Teinander vom Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke ging es um eine bessere Vernetzung von MINT-Akteuren in Sachsen.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind bisher nur wenige regionale MINT-Netzwerke zu finden. Einzige Ausnahme unter den ostdeutschen Bundesländern bildet Thüringen: Hier sind 8 Netzwerke auf der Website registriert.

In Sachsen lassen sich bislang nur zwei regionale MINT-Netzwerke finden. Das könnte sich bald ändern: Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke, der sich für die außerschulische MINT-Bildung in dem Bundeslang engagiert, hat zum vierten Fachtagung MI(N)Teinander eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Vernetzung von Initiativen und Akteuren in der MINT-Bildung. Der MINT-Aktionsplan und die angekündigte Förderung von regionalen Clustern durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten. Stephanie Kowitz-Harms aus dem Bereich Bildung der Körber-Stiftung informierte in einem Vortrag über das Netzwerk der MINT-Regionen und die Fortbildungs- und Vernetzungsangebote für die Koordinatorinnen und Koordinatoren von regionalen Netzwerken, die von der Körber-Stiftung angeboten werden. Darüber hinaus diskutierte sie mit den Teilnehmenden, welche Chancen die Förderung von regionalen Clustern für Sachsen bietet.

Im weiteren Verlauf der Tagung wurden verschiedene Projekte und Initiativen aus Sachsen vorgestellt. Darüber war die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Lernorten im ländlichen Raum ein wichtiges Thema.