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MINT-Herbstreport 2019

Den Unternehmen fehlten im Oktober 263.000 Arbeitskräfte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Nach Angaben des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) ist damit die Lücke konjunkturbedingt leicht gesunken.

"Im Zuge der Digitalisierung nehmen in den letzten Jahren Beschäftigung und Nachfrage vor allem in den IT-Berufen stark zu. Die IT-Lücke ist von 20.500 im Oktober 2014 auf 52.100 im Oktober 2019 stark gestiegen", so der am 20. November vorlegte Herbstreport. 

Eine aktuelle Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die Unternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung annehmen, in den nächsten fünf Jahren aber vor allem Probleme der Fachkräfteverfügbarkeit erwarten. Daher wünschen sich die Unternehmen vor allem zusätzliche Bildungsinvestitionen des Staates.

Der MINT-Herbstreport 2019 untersucht den Arbeitsmarkt für MINT- und IT-Berufe und ruft auf, die MINT-Bildung zu stärken, die Potenziale von Mädchen und Frauen stärker für MINT nutzen, Erfolge bei Zuwanderung aus Drittstaaten auszubauen und die MINT-Forschung weiter zu fördern.