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Lehrkräftemangel in den MINT-Fächern: Kein Ende in Sicht

Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm am Beispiel Nordrhein-Westfalens

Den Schulen in Deutschland fehlen schon lange ausreichend ausgebildete Lehrkräfte für die MINT-Fächer. Wie aber wird die Situation in den kommenden Jahren aussehen? Wird die Zahl qualifizierter MINT-Lehrkräfte zukünftig ausreichen, um den Bedarf zu decken? 

Auf Basis umfassender aktueller Daten hat der renommierte Bildungsforscher Klaus Klemm am Beispiel der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen eine Prognose erstellt. Dabei kommt er zu dem Schluss: Der Mangel bleibt – und wird noch größer. Ohne ein Gegensteuern werden die Schulen im Schuljahr 2030/31 nur ein Drittel der nötigen ausgebildeten MINT-Fachlehrkräfte zur Verfügung haben. Dieses Ergebnis ist noch einmal deutlich negativer als das der Vorgängerstudie von 2014. Hier hatte Klemm noch eine voraussichtliche Bedarfsdeckungsquote von immerhin rund zwei Dritteln bis 2025/26 vorhersagen können.