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Ländercheck Informatik

Der Ländercheck Informatik untersucht, in welchem Umfang Hochschulen in den einzelnen Bundesländern Informatiker ausbilden, welche Bildungsangebote und wie viel Personal sie dafür zur Verfügung stellen. Darüber hinaus zeigt die Studie, wie es um die Diversität der Studierenden (Herkunft, Geschlecht) gestellt ist.

Informatik als neue Universalwissenschaft hat eine immer größere Bedeutung für unser Leben. Sie durchdringt mit ihren Systemen und Produkten alle Gesellschaftsbereich, steuert Organisationen und Maschinen und ist in nahezu allen technischen Produkten. Deutschland braucht für die Herausforderungen der Zukunft ein Mehr an gut ausgebildeten Informatikexperten. Hierzu bedarf es Personal. Während in 2016 knapp acht Prozent der Studierenden Informatiker sind, sind es beim wissenschaftlichen Personal lediglich vier Prozent – Tendenz fallend. Die Ausbildung von IT-Experten stellt sich zwischen den Bundesländern ganz unterschiedlich da: So ist beispielsweise in Schleswig-Holstein mehr als jeder zehnte Studienanfänger im Wintersemester 2016/2017 ein Informatiker, währenddessen es in Hamburg nicht einmal jeder fünfundzwanzigste ist. Der im Mai 2018 veröffentlichte Ländercheck Informatik beleuchtet solche Unterschiede in der Informatikerausbildung an Hochschulen zwischen den Ländern.