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Gemeinsam stark im Netzwerk – auf die Koordination kommt es an!

Erfolgreicher Abschluss des Pilotkurses „Netzwerkkoordinator/innen zur Fachkräftesicherung (IHK)“


Hieß es am 2. November 2020 noch „Leinen los“ für den gemeinsamen Pilotkurs von der Körber-Stiftung und die IHK Oldenburg, so gehen nun 20 Netzwerkkoordinator/innen mit einem Zertifikat von Bord. Am 2. Februar 2021 schlossen die Teilnehmer/innen aus den Netzwerken der Fachkräftesicherung und MINT-Regionen den Pilotkurs ab und setzen jetzt das Gelernte vor Ort um.

Beteiligte in den Netzwerken verbinden
Die Netzwerkkoordinator/innen vertreten mehrheitlich Netzwerke in ländlichen und eher strukturschwachen Regionen und sind teilweise neu mit den Aufgaben betreut oder aber bereits in der Netzwerkarbeit erfahren. Deren Arbeitgeber/innen reichen von Hochschulen, über Wirtschaftsförderungen und Bildungsbüros bis zu Stiftungen und Bildungsinitiativen. Allen gemeinsam ist die Herausforderung, die verschiedenen Akteure im Netzwerk an einen Tisch zu bringen und mit den aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie umzugehen. Dabei steht die Kommunikation im Netzwerk und mit den Zielgruppen, überwiegend Schulen und Unternehmen, im Fokus der Tätigkeit.

Virtuelle Zusammenarbeit
Nach einem ungewollt digitalen Auftakt musste der Abschlussworkshop in Oldenburg ebenfalls in den virtuellen Raum verlegt werden. Auch ohne persönlichem Kennenlernen vor Ort hat sich über die 12 Kurswochen ein vertrauensvoller Austausch und eine engagierte Zusammenarbeit etabliert: „So nah, obwohl so fern.“ Die Teilnehmenden stellten schnell fest, wie kurz die Wege in der virtuellen Zusammenarbeit sind. Dennoch bleibt das persönliche Kennenlernen ein erklärtes Ziel – vielleicht bei einem Treffen auf dem 7. MINT:Barcamp am 17. September 2021 im KörberForum Hamburg.

Im Mittelpunkt des Zertifikatslehrgangs steht die effiziente und systematische Netzwerkarbeit. In wöchentlichen Webinaren mit einem Referententeam aus der Netzwerk-Praxis und im Austausch über eine Kommunikationsplattform erarbeiten die Teilnehmenden Themen aus der Netzwerkorganisation wie Angebotsentwicklung, Veranstaltungsmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätssicherung. Wie Menschen für die gemeinsame Sache gewonnen werden und sie dann Verantwortung im Netzwerk übernehmen können, wurde auch im Rahmen der Projektarbeit bei der Bearbeitung von Themen wie Community Management und Laterale Führung aufgezeigt. Aber auch Nachhaltigkeit und Verstetigung in Netzwerken und digitale Angebote in Zeiten der Pandemie wurden von den Kleingruppen bearbeitet und beim Abschlussworkshop des Pilotkurses präsentiert.

Im Netzwerk kümmern und überzeugen
Mit einem Werkzeugkasten an neuen Tools und vielen Impulsen aus dem Erfahrungsaustausch in der Gruppe haben die Netzwerkkoordinator/innen ein Verständnis für die eigene Position und Rolle im Netzwerk entwickelt und können diese als „Kümmerer mit Überzeugungstalent“ künftig erfolgreich ausfüllen und weiterentwickeln.