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Entwicklungen in den MINT-Fächergruppen

Mit einem neuen Datentool bietet der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ allen Interessierten die Möglichkeit, Daten zu Studienanfängerinnen und -anfängern, zu Studierenden sowie zu Absolventinnen und Absolventen in den MINT-Fächergruppen abzurufen und weiter zu verwerten.

Wie hat sich die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern in den letzten Jahren entwickelt? Wie viele Frauen studieren aktuell ein ingenieurwissenschaftliches Studienfach? Und wie hoch ist eigentlich der Frauenanteil in der Informatik? Mit dem neuen Datentool des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ können Zahlen bezüglich der Entwicklungen in den MINT-Fächergruppen schnell und einfach abgefragt werden. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf ein Studien- bzw. Prüfungsjahr und basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes, die „Komm, mach MINT.“ für die MINT-Fachbereiche ausgewertet hat. 

Insgesamt zeigt sich im Zeitvergleich, dass der Frauenanteil an den MINT-Studienanfängerinnen und -anfängern im 1. Fachsemester im letzten Jahrzehnt kontinuierlich zugenommen hat. Dieser stieg von knapp 60.000 Studienanfängerinnen im Studienjahr 2008 auf 117.000 in 2018. Auffällig ist die starke Diskrepanz zwischen der hohen Zahl an Studienanfängerinnen und -anfängern in den MINT-Fächergruppen und der im Vergleich wesentlich niedrigeren Zahl der Absolventinnen und Absolventen in den entsprechenden Prüfungsjahren. Hier zeigt sich, dass nach wie vor hohe Abbruchraten in den MINT-Studiengängen zu verzeichnen sind.