Event  

Nachwuchswissenschaftler/innen-Tagung

Thema „Partizipative Forschung“

Was brauchen Kinder und Jugendliche für ein gutes Aufwachsen? Was gehört für sie zu einer „guten“ Kindheit und Jugend? Was ist ihnen besonders wichtig und wie wollen sie beteiligt werden? Um die Beteiligung junger Menschen sicherzustellen, braucht es methodologische Zugänge, die Kinder und Jugendliche aktiv mit einbeziehen, d. h. partizipative Forschungsansätze. Doch wie könnten diese Forschungsansätze und -methoden konkret im Rahmen einer regelmäßig durchgeführten, repräsentativen Bedarfserhebung für und mit Kindern und Jugendlichen aussehen? 

Aus der amtlichen Statistik wissen wir zu wenig über die Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Für die Gestaltung einer guten Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik ist die Beteiligung junger Menschen in allen Fragen, die sie betreffen, aber unerlässlich. Daher wirbt das Projekt „Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken“ der Bertelsmann Stiftung für eine neue, regelmäßige und repräsentative Befragung junger Menschen: die Bedarfserhebung für und mit Kindern und Jugendlichen.

Um die Beteiligung junger Menschen sicherzustellen, braucht es methodologische Zugänge, die Kinder und Jugendliche aktiv mit einbeziehen, d. h. partizipative Forschungsansätze. Als Nachwuchswissenschaftler/innen zählen wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Promovierende, Habilitierende sowie Forschende, die eine Junior-Professur oder Vergleichbares innehaben. Eingeladen sind Personen aus Fachdisziplinen wie Kindheits- und Jugendforschung, Ethik, Soziologie, Rechtswissenschaften oder Ökonomik, sich für eine Teilnahme an der Konferenz zu bewerben.

Auf der digitalen Tagung am Montag, 25. Oktober 2021, von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr werden die Teilnehmer/innen gemeinsam mit Nachwuchswissenschaftler/innen die Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Forschung mit Kindern und Jugendlichen vor diesem Hintergrund ausleuchten.