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3. Ausschreibung Förderwettbewerb "Smart Qualifiziert" für Hochschulen

Von Daimler-Fonds und Stifterverband unter dem den Titel MINT für die digitale Welt

 

Die digitale Transformation beeinflusst die Kompetenzprofile in nahezu allen Berufsfeldern. Dies betrifft in besonderer Weise auch die Qualifizierung von MINT-Fachkräften und hat Auswirkungen auf die zentralen Stärken des Standorts Deutschland. Unmittelbar betroffen sind wichtige Wirtschaftszweige wie Fahrzeugbau und Mobilität (z.B. autonomes Fahren), Energie (z.B. smart grids), Medizintechnik (z.B. wearables) oder die industrielle Produktion (z.B. Robotik, 3D-Druck, smart factory). Digitale Forschungsprozesse revolutionieren gleichzeitig die Verfahren in der chemischen, Pharma- und Biotech-Industrie und anderen auf naturwissenschaftlicher Forschung begründeten Geschäftsmodellen. 

Mit dem dreijährigen Förderprogramm MINT für die digitale Welt möchten Stifterverband und Daimler-Fonds die Hochschulen dabei unterstützen und begleiten, die digitale Transformation und ihre Bedeutung für die künftige Ausrichtung der MINT-Disziplinen strategisch und ganzheitlich in den Blick zu nehmen und durch konkrete Projekte und Maßnahmen zu gestalten. 

Bis zum 8. April 2022 können sich Hochschulen mit Konzepten für die Gestaltung der digitalen Transformation in der MINT-Bildung um eine Förderung bewerben. In einem zweistufigen Antrags- und Auswahlverfahren werden zunächst zehn Projekte ausgewählt, die zur Weiterentwicklung ihrer Konzepte eingeladen werden. Dafür erhalten sie jeweils 10.000 Euro Fördermittel. Nach Ablauf einer gut sechsmonatigen Entwicklungs- und Skalierungsphase, die vom Stifterverband durch gemeinsame Workshops und themenbezogene Austauschrunden begleitet wird, können sie sich um weitere Fördermittel bewerben. Drei dieser Hochschulen erhalten dann eine zusätzliche Förderung von jeweils 100.000 Euro

Mit der Förderinitiative Smart Qualifiziert unterstützen Daimler-Fonds und Stifterverband die Hochschulen bei der Entwicklung von Strategien und Maßnahmen, welche die Anforderungen der künftigen (digitalen) Arbeitswelt in den Mittelpunkt der Hochschulentwicklung stellen.