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16 Netzwerke und ein Ziel: von der Vielfalt profitieren

Auftakt zum zweiten Lehrgang für Netzwerkkoordinator/innen zusammen mit der IHK Oldenburg

Egal ob das eigene Netzwerk bereits seit mehreren Jahren besteht oder sich erst im Aufbau befindet, ob schon mehrere Jahre Erfahrung in der Netzwerkarbeit oder erst seit wenigen Wochen im Job – die 16 Teilnehmer/innen aus den Netzwerken der Fachkräftesicherung und den MINT-Regionen teilen eine Begeisterung für die Netzwerkarbeit und möchten ihre Tätigkeit mit der Lehrgangsteilnahme fachlich weiter untermauern.


Themenvielfalt in digitalen Raum

Nach einem zweitägigen Auftakt im digitalen Raum mit Kennenlernen und erstem Austausch geht es nun in die Online-Phase der Zusammenarbeit. Für die kommenden 10 Wochen tauschen sich die angehenden Netzwerkkoordinator/innen zur Fachkräftesicherung (IHK) auf einer Kommunikationsplattform aus, kommen jeden Mittwoch zu einem Webinar zusammen und diskutieren zu Themen wie die Organisationsform des Netzwerks oder den Rollen der Netzwerkkoordination. Darüber hinaus zeigen die erfahrenen Referent/innen Tipps und Tricks der Öffentlichkeitsarbeit, Tools für die tägliche Arbeit, aber auch für die Angebotsentwicklung und Qualitätssicherung im Netzwerk. Je nach Bedarf können weitere Schwerpunkte gesetzt und Webinare zum Umgang mit schwierigen Situationen im Netzwerk, zur Organisationsentwicklung oder Verstetigung gewählt sowie Kenntnisse im Bereich Social Media vertieft werden.


Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Netzwerke

Die Teilnehmer/innen kommen aus der Wirtschaftsförderung, dem Regional- oder Bildungsmanagement, aus IHK oder Hochschule und verbinden in den eigenen Netzwerken eine vielfältige Partnerlandschaft aus Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Bildungsträgern und anderen Multiplikator/innen. Gemeinsames Ziel ist die Nachwuchs- und Fachkräftesicherung, vornehmlich im MINT-Bereich, und die Vernetzung der verschiedenen Akteur/innen und Angebote vor Ort. Dabei vertreten die Netzwerkkoordinator/innen Netzwerke aus urbanen und ländlichen Gebieten sowohl in strukturstarken als auch strukturschwachen Regionen. So unterschiedlich die Kompetenzen und Erfahrungen sind, alle möchten gemeinsam vor Ort wirken. Der „Wir-Gedanke" verbindet die Akteur/innen vor Ort: miteinander aktiv für die MINT-Bildung und die Fachkräfte in der Region.


Stimmen aus dem Kurs

„Netzwerken ist ein Abenteuer", so eine Stimme aus dem Kurs, man wisse nie, was einen erwartet, man müsse immer offen für alles sein. Eine Netzwerkkoordination sei ein Chamäleon: anpassungsfähig, flexibel und mit Rundumblick, so eine andere Stimme. Und zum Schluss der Auftaktveranstaltung die Feststellung: Als Netzwerker/in brauche man ein eigenes Netzwerk – und das sei im gemeinsamen Lehrgang gerade entstanden.