MINT und Mädchen

Auswahl an Projekten und Angeboten, die Mädchen und junge Frauen für die Naturwissenschaften begeistern und ihnen Perspektiven für die eigene Karriere aufzeigen. 

Ausgewählte Projekte

Cybermentor

CyberMentor ist das größte wissenschaftlich begleitete E-Mentoring-Programm für Mädchen in MINT. Es vermittelt deutschlandweit MINT-interessierten Schülerinnen im Alter von 11 bis 18 Jahren eine persönliche Mentorin, die ihr bei allen Fragen rund um MINT zur Seite steht. Frauen aus allen MINT-Berufen werden für mindestens ein Jahr zur individuellen Ansprechpartnerin und zum perfekten Rollenvorbild, da ihr Lebensweg zu den Interessen der Schülerinnen passt. Die Mentorin regt zu MINT-Aktivitäten an und gibt Hinweise zur Studien- und Berufswahl. Dabei wird sie von CyberMentor durch vielfältige Informationen zu Wettbewerben und MINT-Projekten sowie durch Schulungen zum Mentoring-Prozess unterstützt. Der zeitlich und örtlich flexible Austausch via Chat, E-Mail und die geschützte Online-Plattform lassen sich gut in jeden Alltag integrieren. So bietet CyberMentor optimale Vernetzungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Mentorinnen bundesweit. Seit 2005 läuft CyberMentor sehr erfolgreich: Jährlich profitieren bis zu 800 Schülerinnen und 71% der befragten ehemaligen Mentees entschieden sich für ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Bereich.

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mint:pink

Ein Airbus Chief Technology Officer kann weiblich sein. Das lernen die 250 mint:pink Teilnehmerinnen schon am Anfang des Programms. „Erfolg bedeutet, sich selbst besser zu kennen als jeder andere“, begrüßt Grazia Vittadini die Neuntklässlerinnen aus Hamburg und Norderstedt zum Auftakt. In den kommenden neun Monaten besuchen sie unterschiedliche MINT-Orte, programmieren, experimentieren, probieren sich aus. In Kleingruppen, in Kontakt mit Gleichaltrigen und der Praxis lernen sie sich selbst besser kennen und prüfen, ob MINT eine berufliche Option sein könnte. Unterstützt werden sie dabei von Ingenieurinnen, Wissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen: In einem Speed-Dating erzählen mehr als 20 Role Models von ihrer Studienwahl, dem Berufseinstieg und ihrem Alltag und stellen sich den Fragen der Mädchen. Es ist der Abschluss von mint:pink. 

Talente zum Leuchten bringen, das Tor zu den Naturwissenschaften offenhalten, Technologie weiblicher machen, das sind die großen Ziele. Mit ganz viel Ermutigung, Vernetzung, neuen Bezugsgruppen und vor allem Vorbildern werden sie erreicht: Fast 40 Prozent der mint.pink-Teilnehmerinnen wählen anschließend ein naturwissenschaftlich-technisches Profil.

 

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Niedersachsen Technikum

Für alle jungen Frauen, die ein Abitur oder ein Fachabitur abgeschlossen haben und auf der Suche nach einem spannenden MINT-Beruf sind, bietet das Niedersachsen-Technikum Orientierungshilfe. Sechs Monate lang können die Teilnehmerinnen in einem von mehr als 100 Kooperations-Unternehmen ein bezahltes Praktikum absolvieren und dabei testen, wo ihre MINT-Kompetenzen liegen. Parallel nehmen sie an einem „Schnupperstudium“ an einer von neun niedersächsischen Hochschule teil. Das Programm richtet sich an Schulabsolventinnen mit Interesse an Mathematik, die sich naturwissenschaftlich-technische Anteile in ihrem späteren Studium oder Beruf vorstellen können.

Das etablierte Konzept zur praxisintegrierten Berufsorientierung für junge Frauen wird vom Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert und von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt.

Neun von zehn Teilnehmerinnen des Niedersachsen-Technikums entscheiden sich im Anschluss für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung. Mit dieser Erfolgsquote zählt das Projekt zur Gewinnung von weiblichem MINT-Nachwuchs zu den erfolgreichsten im Bundesgebiet.

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Was die Projekte auszeichnet

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Best Practice

Die Projekte sind ein Erfolgsmodell und haben Vorbildcharakter.

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skalierbar

Die Projekte sind skalierbar und lassen sich auch in anderen MINT-Regionen umsetzen.

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gemeinnützig

Die Träger sind gemeinnützig und verfolgen keine kommerziellen Zwecke.