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Fünf "Open Roberta Coding Hubs" eröffnen in Berlin

Digitale Bildung auch außerhalb der Schule erleben – die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und der Google Zukunftswerkstatt die ersten fünf außerschulischen »Open Roberta Coding Hubs« in Berlin eröffnet.

Ob in Bibliotheken, Universitäten oder in Jugendeinrichtungen: Open Roberta Coding Hubs bieten dem Nachwuchs ab sofort die Möglichkeit, an außerschulischen Lernorten echte Roboter und Mikrocontroller auf der gleichnamigen Fraunhofer-Programmierplattform »Open Roberta Lab« zum Leben zu erwecken. Einzeln oder in Gruppen, selbstständig oder in Workshops – Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Coding-Interessierte können vor Ort z. B. den EV3-Roboter von LEGO Mindstorms oder den Mikrocontroller Calliope mini sowie künftig weitere Robotik-Systeme spielerisch programmieren und so »hands-on« die digitale Welt begreifen.

Insgesamt 30 Einrichtungen stattet das Fraunhofer IAIS mit Unterstützung der Google Zukunftswerkstatt bis 2020 bundesweit mit Laptops und programmierbaren Robotik-Systemen aus. Zudem schult das Fraunhofer IAIS das Personal des jeweiligen Coding Hubs, welches vor Ort Workshops anbietet. In Berlin eröffnen jetzt die ersten Open Roberta Coding Hubs an der Freien Universität Berlin, in der Stadtbibliothek Pankow, im Medienzentrum Pankow sowie in der Junge Tüftler gGmbH und im Life e.V. Jede Einrichtung hat die Möglichkeit, einen individuellen Schwerpunkt zu setzen. So spezialisiert sich der Coding Hub an der FU Berlin u. a. auf die didaktische Einbindung des Programmierens mit Open Roberta im Deutsch- und Sachunterricht, während Life e.V. das Programmieren als Teil der Berufsorientierung im MINT-Bereich für Mädchen und junge Frauen fördert.